Christophers 3. Turnier in Wülfrath-Flandersbach

26. August 2007

Bevor es zu einem Turnier geht, muss natürlich noch mal fleißig geübt werden! Und weil eine richtige Trainerin alles viel besser beibringen kann als eine Mama, muss " unsere Marion " einen Abend ihr Sportprogramm in unserem Longierzierkel absolvieren! So ein Training rechnet man besser nach km ab als nach Zeiteinheit!

Und dann wird es ernst! Sonntags sooo früh aufstehen... uuaaahhh...
Ruckzuck zum Pony, Marion hat am Abend vorher schon alles eingeladen, was gebraucht wird. Pony wurde gewaschen, gestylt, poliert... und begrüßt uns übersät mit Mistflecken . Also, nochmal schrubben, Pony darf noch frühstücken, nur die letzten Suppenreste in der Schüssel gönnt Marion ihm nicht mehr und ehe Pony sich versieht, steht er im Hänger und wir sind unterwegs.

Wir kommen zügig durch und sind sehr pünktlich da, freundlich begrüßt von der Organisatorin, die neugierig in den Hänger guckt und ganz begeistert ist, dass wir ein Norwegisches Fjordpferd mitgebracht haben. Bonuspunkte... hihi!
Und wie es sich gehört, geht's erst mal in die Meldestelle zum Abhaken. Auch auf einem Handicap-Turnier muss alles seine Ordnung haben! Und deshalb gibt es in diesem Jahr auch Startnummern.
Es bleibt noch Zeit für einen Kaffee und einen kleinen Plausch und dann geht's ans Satteln und Herrichten. Hjerkinn ist sehr neugierig, dabei aber vollkommen relaxed. Auf dem Weg zur Halle muss er dann doch ein bisschen Show machen, aber wirklich nur minimal. Marion setzt sich kurz drauf und lässt ihn auf dem Außenplatz ein bisschen traben und galoppieren, was ihm sichtlich gefällt.
Und schon wird die erste Abteilung der Führzügelklasse aufgerufen. Und auch der Fanclub, bestehend aus Oma, Papa, Christophers Freundin Ramona und unserer Freundin Doris trifft punktgenau ein!

Aber erst mal noch warmgehen... Die Trainerin als ruhender Pol :)

Insgesamt werden je Abteilung fünf Reiter bzw. Reiterinnen einzeln geprüft und sehr nett von der Richterin und der Organisatorin kommentiert.
einfach zu schnell für die Kamera

Und während die anderen noch geprüft werden, können Mutter, Christopher und Hjerkinn schon wieder entspannen.

Und dann heißt es schon "Bitte in zwangloser Reihenfolge aufmarschieren"... da kommt dann doch noch mal ein bisschen Herzklopfen bei den jungen Reitersleut auf... Spannung... Trommelwirbel...

"Sieger dieser Abteilung ist die Startnummer ?, Brian mit Melanie" (?) - tosender Beifall, Pony schaut verwundert...aber tut ja nix weh, also geht er wieder in den standby-Modus
"Auf dem 2. Platz ist Christopher Gießler mit Hjerkinn" Juchuuuu... Tschakka... und was sagt Christopher?
Er klopft dem Pony den Hals und lobt ihn: "Das hast du gut gemacht!" Hut ab vor diesem sportsman! So gehört sich das!

Und dann folgt natürlich noch das obligatorische Fotoshooting mit dem stolzen 2. Siegerpaar!

und nun ist aber genug! ... meint Hjerkinn.
"Lasst uns nach Hause fahren!"

Diesen Wunsch bekommt er aber nicht sofort erfüllt. Ein halbes Stündchen muss er noch im Hänger ausharren, denn die tolle Platzierung muss erst mal mit Cola und Kaffee gefeiert werden!
Dann aber darf das Pony schon mal nach Hause, gefahren und versorgt von seiner personaltrainer Marion, während Star und Fanclub sich noch einige andere Prüfungen ansehen und den Entschluss fassen, dass Doris mit Samson und Christopher mit Hjerkinn nächstes Jahr ein Pas de deux reiten werden!

Auch in diesem Jahr sagen wir dem RV Flandersbach, allen Organisatoren und Helfern Danke, die nach einem langen Samstag mit Hausturnier und Besuch der Love Parade trotzdem fröhlich und gut gelaunt die sprichwörtlich gute Atmosphäre beim Handicap-Turnier herbeigezaubert haben!
Herzlichen Dank! Vielen Dank auch an die Mitwirkenden des märchenhaften Schaubildes!